16.10.2017

Der Sporthaus Gösch Hallencup 2017/18

Autor / Quelle: Simon Robati

Die Herbstferien neigen sich mit diesem Wochenende dem Ende entgegen und die Kinder strömen traditionell zu dieser Jahreszeit nach der Schule mit ihren Fußballvereinen in die Sporthallen Hannovers. Höchste Zeit also, dass die Punktspielrunde beginnt!

In genau vier Wochen fällt mit den ersten Punktspielen im NFV Kreis Hannover der Startschuss für den Sporthaus Gösch Hallencup 2017/18. In diversen Sporthallen der Landeshauptstadt spielen dann die G- bis D-Junioren ihre Hallenkreismeister aus. Auch in diesem Jahr ist wieder das Sporthaus Gösch dabei - der ein oder andere spitzfindige Leser wird es wohl bereits geahnt haben. Für Inhaber Marcel Meissner ist die Unterstützung eine Herzensangelegenheit, so dass die Gespräche kurz und fruchtbar verliefen und am Ende die Fortsetzung der Kooperation feststand.

Was gut ist, soll gut bleiben! Doch auch um jeden Preis?

Die Hallenkreismeisterschaft des NFV Kreises Hannover erfreut sich seit Jahren, aufgrund ihrer umfangreichen und spannend gestalteten Spielplanung großer Beliebtheit. Jedes Jahr messen sich mehrere Hundert Kinder in durchschnittlich 300 Mannschaften über 16 Wochen lang und ziehen dabei eine Vielzahl an Zuschauern in ihren Bann. Dass nicht nur Elternteile, sondern auch sportbegeisterte Fußballfans den Weg in die Hallen finden begründet sich vermutlich auch durch den spannenden Modus, der eine Vor- und Zwischenrunde vorsieht, bevor in Ein-Tages-Turnieren die Kreismeister ermittelt werden. Die Endrunden erhalten hierbei noch eine weitere besondere Anerkennung. Das Steilpassteam um Holger Wehling nimmt jedes Jahr viel Mühen und Schweiß in Kauf, um umfangreich von den Spielen zu berichten. Unter dem Strich spricht letztlich alles für eine Fortsetzung in bewährter Manier.

Doch was an dieser Stelle oft vergessen wird, sind die zahlreichen Stunden, die die ehrenamtlichen Verbands- und Vereinsmitarbeiter zusammen mit vielen Eltern - oft nach Feierabend und am Wochenende opfern, um die Organisation im Hintergrund der Hallenrunde zu bewerkstelligen. Mit einer großen Portion Demut hieß es und wird es auch künftig heißen: “Hauptsache die Kinder haben ihre Freude!“.

Durch die Neustrukturierungen im Jugendspielbetrieb und den Wegfall der sich verdient gemachten Verbandsmitarbeiter, die als Hallenspielleiter vor Ort fungierten, wird sich jedoch künftig in den organisatorischen Abläufen einiges ändern müssen. Um weiterhin eine Meisterschaftsrunde in den Sporthallen spielen zu lassen, die im Umfang und in der Qualität dem gewohnten entspricht, muss einiges an Arbeit auf die Menge an Freiwilligen neu verteilt werden. Dies gilt es zugleich gut zu koordinieren, um im Vorfeld der Spiele den größten Teil der Reibungs- und Konfliktpotenziale zu minimieren. 

Als Fazit steht fest, dass dem umfangreich gestaltetem Wettbewerb ein großer Kraftakt bei der Bewältigung der Organisation gegegenüber steht. Dies durch Freiwilligenarbeit zu leisten wird am Ende vermutlich einige ehrenamtliche Verbands- und Vereinsmitarbeiter vor die Frage stellen, wieviel Profession das ehrenamtliche Engagement überhaupt verträgt?

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Seite zuletzt aktualisiert am: 16.12.2017